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Redundanz ArtikelBuch-Tipp: Access 2000. Kompendium . Datenbanken planen, entwickeln, optimieren Hervorragend gut Der Autor versteht es ausgezeichnet, dem Lernenden anhand eines bestens strukturierten Buches das Wesentliche der behandelten Materie beizubringen. Sachlich und unprätentiös. Wirklich empfehlenswert. Die beiliegende Software funktioniert anstandslos. Redundanz (v. lat. redundare – in dem Überfluss vorhanden sein) ist der Informationsgehalt einer Nachricht, der überschüssig ist, weil er implizit oder explizit schon vorher in der Nachricht gegeben wurde. Redundante Informationen lassen sich fehlertolerant über einen Informationskanal kommunizieren, da unter Umständen verloren gegangene oder verfälschte Teilinformationen von dem Empfänger aus ihrem Kontext rekonstruiert werden können. Ein Maß für die Fehlertoleranz ist die Hamming-Distanz.
Der Begriff Redundanz wird in Telekommunikation, EDV und Technik allgemein auch für das mehrfache Vorhandensein identischer Ressourcen zu dem Zweck der Erhöhung der Ausfallsicherheit eines Systems benutzt. Ressourcen können z.B. Baugruppen, Festplatten, aber auch Leitungen oder ganze Geräte sein.
In der Datenbankentwicklung gilt es, Redundanzen möglichst ganz zu vermeiden, da diese erstens zu höherem Speicherplatzbedarf und zweitens möglicherweise zu Inkonsistenz führen können.
In Datenbanken existieren neben der oben beschriebenen, nicht gewünschten (Fakten-)Redundanzen auch gewollte Redundanzen. Dazu gehört sowohl die Schlüsselredundanz (zur Realisierung von Beziehungen zwischen Relationen) als auch die Datenredundanz. Unter Datenredundanz versteht man das mehrfache Auftreten eines Attributwertes, z.B. die doppelte Speicherung des Namens Müller für Herrn Müller und für Frau Müller.
Siehe auch: Informationstheorie, Entropie (Informationstheorie), Tautologie, Pleonasmus
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